Ein kooperativer Ansatz zur Bildung für nachhaltige Entwicklung an Grundschulen in Großschutzgebieten am Beispiel des Naturparks Spessart.
Seit 2005 führt die Grundschule Partenstein Ende Mai, Anfang Juni das Projekt „Naturpark-Schule“ durch. Diese besondere Form der Umweltbildung an Schulen geht auf die Initiative von Herbert Kirsch vom Naturpark Spessart zurück, der gemeinsam mit dem damaligen Projektleiter Martin Malkmus die Konzeption entwickelte.
Externe Experten erforschen mit den Schülern die natürliche Umgebung der Schule und lernen dabei in jeweils einer Woche die vier im Biologieunterricht des Heimat- und Sachkundeunterrichts verankerten Bereiche Wiese, Hecke, Wald und Wasser kennen.
Im Rahmen des Projektes arbeiten der Naturpark Spessart, das Amt für Ernährung Landwirtschaft und Forsten, der Landesbund für Vogelschutz, der Bund Naturschutz, Natur- und Landschaftsführer Spessart und nicht zuletzt die Gemeinde Partenstein mit Wasserwerk und Forstbetrieb zusammen.
Nach der dreimaligen Durchführung des Projektes wurde der Grundschule Partenstein am 2. September 2008 auf Initiative des Naturparks Spessart von der Regierung von Unterfranken der Name „Naturpark-Spessart-Schule Partenstein“ verliehen. Die Schule Partenstein ist in ihrer Form die erste „Naturpark-Schule“ auf Bundesebene.